Egal in welchem Touristenführer man schaut, welchen "Top 10 der schönsten Plätze Irlands"-Artikel man liest oder welchen Iren man fragt, allesamt sind sie sich einig: die Cliffs of Moher an der Westküste von Irland muss man gesehen haben. Perfekt also, dass meine Organisation SkDublin Mitte Oktober (ja ich weiß, ich hinke etwas hinterher mit dem updaten meines Blogs...) einen Trip eben dorthin anbietet.
An einem Samstag Morgen geht es mit dem Bus vom Merrion Square im Stadtzentrum gen Westen, wo wir nach etwa 3 Stunden Fahrt in Galway ankommen. Dort checken meine Freundin Teresa und ich dann erstmal in das Bed&Breakfast ein was wir uns im Internet gebucht haben, stolze 33€ kostet und irgendwie kleiner ist als wir uns es vorgestellt hatten. Aber dafür umso familiärer merken wir, als uns die süße irische Omi überschwänglich begrüßt, die den Laden mit seinen 5 kleinen, trutschigen Zimmern ganz alleine zu schmeißen scheint. Spätestens als sie uns dann mit krassem irischen Akzent fragt, was wir uns denn zum Frühstück wünschen würden und Pancakes anbietet, hab ich sie schon ins Herz geschlossen.
So etwas gigantisches habe ich in meinem ganzen Leben nicht gesehen. Über kilometer hinweg geht es mehr oder weniger steil senkrecht hinab. Auch wenn wir alle 1000 Fotos gemacht haben; man kann das Gefühl nicht annähernd einfangen, wie man am Rand der gigantischen Klippen direkt am Abgrund steht, wo in Deutschland mit Sicherheit schon längst ein hoher Zaun oder eine Mauer stände, hier in Irland lediglich ein Schild zum Haftungsausschluss...
Und dann guckst du ca 200m tief auf das Meer, das gegen die Steinfelsen schlägt. Einfach nur wow.